An Artenreichtum und historischer Bedeutung sucht Peru auf dem südamerikanischen Kontinent seinesgleichen. Kaum ein Land, das so viele verschiedene Klimazonen aufweist und kaum ein Naturraum, der beeindruckender und romantischer zugleich wirkt. Schon vor Jahrhunderten zog sich ein gut ausgebautes Verkehrsnetz durch Peru und brachte Waren und Menschen auch in die abgeschiedenen Regionen. Auf dem Höhepunkt der Inka-Kultur gehörte ihr Reich zu den einflussreichsten der Neuen Welt. Von der stimmungsvollen Küstenregion über die schneebedeckten Gipfel der Anden bis hinab in das Amazonasbecken erwarten Reisende unvergessliche Eindrücke und gastfreundliche Menschen.

Schilfboote auf See im Peru Urlaub

Ein Weltwunder inmitten der Berge

Obwohl die Inkas der Nachwelt zahllose Kult- und Wohnstätten hinterlassen haben, ist keine so berühmt wie Machu Picchu. Die ehemalige Stadt auf einem Bergrücken galt als spirituelles und politisches Zentrum des Reiches Cusco und wurde dereinst von rund 1000 Menschen bewohnt. Betrachtet man bei einer Peru Rundreise die Abgeschiedenheit und enorme Höhenlage der Stadt auf über 2360 Metern, erkennt man die perfekte logistische Organisation der Inkas. Auf verschlungenen Pfaden wurde von der Stadt Cusco aus Machu Picchu versorgt. Lebensmittel, Gebrauchsgegenstände und Baumaterialien mussten in mühevoller Arbeit herangeschafft werden. Wer bei Reisen in Peru das Leben der Inka nachfühlen möchte, absolviert eine Trekking-Tour. Vom 75 Kilometer entfernten Cusco aus startet die Wanderung über die sogenannte „Autobahn der Inka“. Tauchen nach schweißtreibenden Passagen durch das Urobambatal die Ruinen Machu Picchus am Horizont auf, durchfährt die Wanderer eine Mixtur aus Glück und tiefem Respekt vor der baulichen Leistung der Inkas.

Blick auf Machu Picchu bei Rundreise in Peru

Strickende Männer und koloniale Schmuckstücke

Auf einer Peru Rundreise sollte unbedingt Halt in der Hauptstadt Lima gemacht werden. Die mit Abstand größte Metropole des Landes ist Schmelztiegel, Millionenmoloch und charmante Kolonialstadt zugleich. Unmittelbar am tiefblauen Pazifik gelegen, besitzt sie einen der wichtigsten Häfen Südamerikas. In der Altstadt erheben sich bunt leuchtende Bauwerke aus der Zeit der spanischen Herrschaft. Die Universität San Marco mit ihrer sattgelben Fassade lockt die Reisenden schon aus einiger Entfernung. Sie wurde im Jahre 1551 gegründet und ist damit die älteste, durchgängig existierende Hochschule des gesamten Kontinents. Nur einen Steinwurf davon entfernt meint der neobarocke Regierungspalast ein Must-See aller Reisen durch Peru. In der Parkanlage gegenüber unterhalten Straßenmusikanten die Passanten und tragen damit zum zauberhaften Flair der Kapitale bei. Würde und Anmut verbreitet die Kathedrale San Francisco. Das Gotteshaus samt Kloster kann besichtigt werden und ist die letzte Ruhestätte des peruanischen Staatsgründers Francisco Pizarro. Der Eroberer und Entdecker liegt in einem gläsernen Sarg begraben. Wer auf einer Peru Rundreise Lima hinter sich lässt, muss vor der Ankunft am Titicacasee beinahe das ganze Land durchqueren. Der riesige See weitet sich auf 3812 Metern und ist damit das am höchsten gelegene, schiffbare Gewässer der Erde. Auf der Insel Taquile lassen sich bei einer Reise durch Peru herrliche Impressionen sammeln. Zu den wichtigsten Einnahmequellen der 1700 Insulaner gehört das Herstellen und Verkaufen qualitativ hochwertiger Textilien. Aus Alpakawolle stricken vorranging die Männer Taquiles wärmende Mützen, Pullover und Umhänge. Die traditionellen Trachten der Einheimischen sind besonders farbenfroh und werden nicht nur am 25. Juli, dem inbrünstig gefeierten Festtag des Heiligen Jakobus getragen.

Auf den Spuren der Inkas Peru entdecken
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