Ferienimmobilien eignen sich hervorragend als Altersvorsorge, zweites Standbein oder auch als Haupteinkommen. Egal ob Ferienhaus, Ferienwohnung oder Pension, mit einer passenden Lage sollten die Einnahmen sprudeln? Sollte man zumindest meinen. Um viele Buchungen zu erhalten, ist es allerdings eine intensive und effektive Vermarktung dieser Ferienunterkunft wichtig. Einfacher fällt dies, wenn sich das Objekt in einer Touristenregion befindet. Die Vermietung funktioniert prinzipiell wie von selbst, man muss nur einige Aspekte beachten, um die Ferienimmobilie auch „sichtbar“ zu machen.

Die Ferienimmobilie ausführlich und gut beschreiben

Touristen informieren sich über das Objekt immer von außerhalb und aus diesem Grund ist es wichtig für die Beschreibung die richtigen Worte zu finden. Sowohl was die Ausstattung der Unterkunft angeht, aber auch die Lage spielt eine wichtige Rolle. Je nachdem, was mehr herausragt, sollte auch intensiver erwähnt werden. Optimale Lagen am Strand oder in unmittelbarer Nähe von Sehenswürdigkeiten oder Attraktionen wirken sich immer sehr positiv auf die Informierenden aus.

Ein Holzfass und ein Leiterwagen vor der Tür einer Pension mit einem Schild Zimmer frei.
Bild von poltmanns auf pixabay

Auch vorhandene Parkplätze oder eine mögliche Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln sollte zwingend erwähnt werden, da dies eine wichtige Information für den Besucher ist. Zusätzliche Ausstattung, die dem Bewohner der Unterkunft gewährt wird, sollte penibel beschrieben werden. So sollte man versuchen, sich von der Konkurrenz etwas vorzuheben. Eine aussagekräftige Beschreibung ist für eine effektive Vermarktung der Ferienimmobilie sehr wichtig. Nur wenn der Urlauber das bekommt, was beschrieben wurde, wird er auch zufrieden sein und das Objekt gut bewerten. Für den langfristigen Erfolg sind gute Bewertungen sehr wichtig.

Die richtigen Plattformen nutzen

Das A und O für die optimale Vermarktung der Ferienimmobilie ist die Inserierung in den richtigen Portalen im Internet. Das Internet ist zur ersten Anlaufstelle geworden, um die passende Unterkunft für den Urlaub zu finden. Es gibt zahlreiche Sammelwebseiten, auf denen sich Vermieter von Ferienimmobilien eintragen können. Diese Portale sind in der Regel die erste Anlaufstelle für potenzielle Urlauber auf der Suche nach einer Unterkunft. Das eintragen in mehreren Portalen macht durchaus Sinn, um die Sichtbarkeit zu erhöhen.

Wichtig! Wenn Sie Ihre Ferienunterkunft in mehreren Portalen anbieten, besteht die Gefahr von Doppelbuchungen! Das sorgt für mehr Aufwand für den Inhaber, weil Buchungen storniert werden müssen, zudem Unmut beim Gast. Dafür gibt es aber Abhilfe mittels einer Software, die für eine einfache Verwaltung von Buchungsportalen sorgt. Wenn Sie regelmäßig von mehreren Portalen Buchungen haben, vor allem auch zu Stoßzeiten wie Ferien oder Messen, sollten Sie über eine solche Softwarelösung nachdenken.

Eigene Homepage für Ihre Ferienimmobilie erstellen

Genauso wichtig ist allerdings auch die eigene Homepage. Eine eigene professionelle Webseite gibt Ihnen die Möglichkeit, sich von der Konkurrenz abzugeben. Heben Sie dabei alle positiven Aspekt hervor und geben dem potenziellen Gast alle Informationen, die er braucht. Der Webseitenbesucher kann nicht mit einem Klick zu einem anderen Angebot wechseln, wie es bei den Portalen der Fall ist. Die Besucher sollten auf der Webseite gehalten werden. Dies gelingt nicht nur mit wichtigen Informationen über die Unterkunft, sondern auch über die Umgebung, für Ausflüge oder ähnliches. Ein Mix aus zielgerichteten Plattformen sowie der eigenen Internetpräsenz sind ausschlaggebend für den Erfolg der Ferienimmobilie.

Ein Zimmer einer Ferienimmobilie mit Terrasse und Blick auf das Meer.
Foto von Ben Mack auf Pexels

Hohe Gebühren bei den Portalen umgehen

Ein weiteres wichtiges Argument für eine gute eigene Homepage ist die Gebühr bei den Portalen. Es ist einfach und bequem Ihre Ferienunterkunft in einem Portal einzutragen, aber das ist natürlich nicht umsonst. Großteils wird eine Verkaufsprovision verlangt, die je nach Anbieter im Bereich von 15 % liegt. Kleinere Anbieter arbeiten teilweise auch mit einer monatlichen oder jährlichen Listungsgebühr. Die kosten dafür sind dabei oft nicht allzu hoch, aber die Sichtbarkeit ist auch wesentlich geringer als bei den bekannten großen Playern in der Branche. Dennoch sollte man auch kleinere kostengünstige Anbieter in Erwägung ziehen und testen.

Eine eigene Homepage ist natürlich auch nicht ganz ohne kosten, aber langfristig gesehen ist es ein wichtiges Standbein. Nutzer der Portale suchen nicht selten bei Interesse auch nach einer Webseite der Unterkunft. Nutzen Sie die Chance, mit schönen Bildern umfangreicher Beschreibung der Immobilie und Infos zur Region, um den Besucher auf Ihrer Homepage zu halten. Mit kleinen Goodies wie früherer Check-in/out, kostenlosen Getränk auf dem Zimmer oder ähnliches können Sie den Urlaubsuchenden überzeugen, direkt bei Ihnen zu buchen.

Ein silberner Apple-Bildschirm mit einem geöffneten Kalender.
Foto von pixabay auf Pexels

Doch wie bekommt man das alles gestemmt?

Auch wenn es nur eine kleine Ferienimmobilie ist, kommt einiges an Arbeit auf Sie zu, denn ohne aktiv zu sein, wird der Gästeansturm ausbleiben. Eine Lösung könnte Julia, die virtuelle Rezeptionistin sein. Die Hotelsoftware von Easybooking nimmt Ihnen viel Arbeit ab. Onlinebuchungen von Ihrer Homepage und Buchungen von Portalen laufen hier alle zusammen, sorgen für einen guten Überblick und verhindert zudem Doppelbuchungen. Wenn Sie mehrere Zimmer haben, sorgt ein Zimmerplan für gute Übersicht. Eine moderne Webseite können Sie ohne viel Kenntnisse selbst betreiben und die kosten dafür sind überschaubar.

Ferienimmobilien richtig Vermarkten – meine Tipps

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