In Zeiten, in denen das Fotografieren einen echten Hype erfährt, werden immer mehr Fotobücher gefertigt, die mit Smartphones geschossen worden sind Dabei sollte man sich manchmal über das optimale Fotografieren erkundigen. Denn wenn man später beim Entwerfen eines Fotoposters oder von Fotobüchern sitzt und die Fotos der Reihe nach sortiert, lässt sich nicht selten ein großer Ausschuss feststellen. Es sind viele Fotos dabei, die auf dem Smartphone gut, beim Nachbearbeiten auf dem Computer allerdings als nicht ausreichend gut bezeichnet werden müssen. Um in Zukunft höherwertige Fotobücher gestalten zu können beziehungsweise den Ausschuss auch bei Smartphone-Bildern so gering wie nur möglich halten zu können, sollte man die nachfolgenden Tipps berücksichtigen.

Hat man seinen Akku geladen und ist bereit für wunderbare Urlaubsfotos, so steht dem Schießen nichts mehr im Weg. Freilich empfehlen Experten Speicherkarten mit ausreichend großen Speichern mitzuführen. Ein geladener Ersatz Akku kann ebenfalls nie verkehrt sein. Weiters sollte die Kameralinse vor unwillkommenem Staub gereinigt werden. Dies geht am besten mit Mikrofasertüchern, mit denen die Linse ohne Flüssigkeit in kreisenden Bewegungen gereinigt werden kann. Dabei ist sehr geringer Druck auf die Linse ausreichend. Je nach Bedarf sollte die Reinigung auch im Urlaub des Öfteren durchgeführt werden. Denn durch das ständige Einstecken in die Hosentasche verfangen sich Staub und Stofffasern am Gerät. Smartphones sollten immer gut geschützt werden. Denn zum einen sind sie recht teuer, zum anderen können sie insbesondere beim häufigen Hantieren zwecks fotografieren mit Sand oder Staub belastet werden. Vor allem auf die Linse sollte man sehr viel Acht geben. Dabei hat man zahlreiche Möglichkeiten, die umfangreichen Schutz darstellen: Schutzhüllen, Folien oder Plastikbeutel können dazu verwendet werden.

Sideboard vor Poster

Smartphones haben erstaunliche Qualitäten in Sachen Fotografie. Ein großer Nachteil ist der Zoom. Dieser ist aufgrund der eingeschränkten technischen Möglichkeiten bei weitem noch nicht mit jenen der modernen Digitalkameras vergleichbar. Aus diesem Grund sollte man eher etwas weiter an das Motiv herankommen als einen Zoom zu verwenden. Dieser bewirkt meist sofort eine große Unschärfe, die für Fotos für Fotobücher nicht optimal ist. Die Qualitätseinbußen sind fast bei jedem Foto erkennbar, das mit Zoom geschossen wurde. Auch bei jenen Bildern, die von modernen Smartphones gemacht werden. Und wenn die Unschärfe am Display noch nicht erkennbar ist, so ist sie es spätestens am Bildschirm bei der Nachbereitung.

Wichtig ist es auch, für ausreichend Belichtung zu sorgen. Die flache Bauweise der Smartphones ermöglicht es, dass die Lichtquelle immer aus dem Rücken kommen sollte. Denn wenn sich die Lichtquelle seitlich befindet, ergäbe dies rötliche Streifen am Rande des Bildes. Schwieriger ist es dann, wenn die Lichtquelle nicht ausreichend ist. Denn dann muss man den Blitz verwenden. Einige Smartphones weisen schon einen recht ordentlichen Blitz auf. Dabei ist darauf zu achten, dass sich ein Blitz nur auf 3-6m Entfernung auswirkt. Das heißt, dass alle Ziele, die weiter entfernt sind als diese Strecke, für das Fotografieren mit Blitz eher nicht geeignet sind. Zusätzlich könnte der ISO-Wert erhöht werden. Dadurch wird unter anderem die Lichtempfindlichkeit gesteigert und der Einfluss des vorhandenen Lichts erhöht. Zu starke Erhöhungen führen allerdings schnell zu nicht sachdienlichem Bildrauschen. Dies macht sich etwa auf einem Fotoposter, das entsprechend vergrößert wird, nicht sehr gut.

Fotolampen - Überblick

Beim Fotografieren sollte man unbedingt beide Hände verwenden. Selbst Profis haben beide Hände auf dem Gerät, bevor sie den Auslöser betätigen, weshalb auch Laien dies tun sollten. Beachtet man diesen Ratschlag, so hat man weniger Probleme mit verwackelten Bildern. Erscheinen trotzdem einige Verwackler beim Nachbearbeiten auf dem PC, so sollte man sich in Zukunft eine Möglichkeit suchen, wo man sich anlehnen kann. Hausmauern, Tische oder Stühle können hierbei ausreichen, um einen ausreichend sicheren Stand zu haben, während man abdrückt.

Vor jedem Foto sollte man sich innerlich fragen, welche Bildausschnitte später im Foto enthalten sein sollen. Natürlich ist dies einfach, doch wenn man diesen Grundsatz stets im Hinterkopf hält, so gelangt man zu deutlich besseren Bildern. Zur einfachen Nachbearbeitung ist es sinnvoll, beim Aufnehmen den Geo-Tag zu aktivieren. Dadurch wird für jedes Foto der genaue Ort ermittelt und festgehalten, wo dieses gefertigt wurde. Beim späteren Untergliedern, Bearbeiten und Vorbereiten für die Fotobücher kann dies von großem Nutzen sein. Vor allem auf Rundreisen ist dies ein klarer Vorteil. Möchte man seine Fotobücher so gestalten, dass die ersten Erlebnisse der Reise am Beginn stehen sollen, so sind diese Geo-Tags überaus hilfreich. Die besten Bilder kann man dann auch für ein Fotoposter verwenden (Infos dazu hier).

Mit dem Smartphone hervorragende Fotos fertigen

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