Sieben Millionen Besucher aus aller Welt zieht es jährlich in die irische Hauptstadt. Das ist nicht verwunderlich. Der Wirtschaftsboom Irlands rund um die Jahrtausendwende (der sogenannte „Celtic Tiger“) hat aus der etwas verschlafenen Stadt eine pulsierende Metropole gemacht. In Dublin trifft moderne Architektur auf verschnörkelte Altbauhäuser. Urige Pubs befinden sich in nächster Nähe zu trendigen Shopping-Meilen. Und das kulturelle Angebot in Dublin ist, vor allem für Literatur- und Theaterfreunde, hervorragend.

Ein Dublin Erlebnispaket von vier Tagen, das neben den Hotelübernachtungen auch eine Sightseeing-Tour und den Dublin Pass enthält, können Sie hier buchen. Der Dublin Pass ist für alle Kulturfans eine lohnende Anschaffung, denn er ermöglicht den freien Eintritt zu zahlreichen Museen und Sehenswürdigkeiten.

Temple Bar: Dublin von seiner quirligsten Seite

Wer eine Reise nach Dublin plant, sollte das Stadtviertel Temple Bar ganz oben auf die Liste setzen. Dublins berühmtes Szeneviertel lockt mit Vergnügungen für jeden Geschmack. In den engen Kopfsteinpflasterstraßen gibt es gemütliche Bistros, bunte Pubs, schrullige Plattenläden und etliche Künstlerateliers. Kinobegeisterte lädt das „Irish Film Institute“ zu einem Besuch ein. Danach kann man sich in einem der Pubs oder im berühmten „Hard Rock Cafe“ stärken. Gleich um die Ecke liegt Dublins Shopping-Meile, die Grafton Street. Von der Fußgängerzone aus ist es nicht weit bis zum St. Stephen’s Green. Der öffentliche Park zieht besonders im Sommer mit kostenlosen Konzerten und Theaterstücken zahlreiche Besucher an.

Bild von einem Irish Pub in Dublin
Bild: Jasper J. Carton / pixelio.de

Literatur- und Theaterfans aufgepasst: Eine Irland-Reise mit Kulturgenuss

Für Literaturfans ist das „Dublins Writers Museum“ ein Höhepunkt einer Irland Reise. Das Museum vermittelt einen Überblick über die gesamte Geschichte der irischen Literatur. Diese ist beeindruckend: James Joyce, Oscar Wilde, Samuel Beckett, Bram Stoker (der Dracula-Erschaffer) – alle haben in Irland gelebt. Das Leben und Wirken dieser und anderer Autoren wird sehr anschaulich dargestellt. Man kann alte Schreibmaschinen und handschriftliche Manuskripte bestaunen – und den geliebten Teddybär einer Schriftstellerin.

Ein lohnender Kulturabend ist ein Besuch im „Abbey Theatre“. Dieses wurde im Jahre 1904 gegründet, um Werke irischer Autoren zu zeigen und sich irischen Themen zu widmen. Hier wurden (und werden) kontrovers diskutierte Theaterstücke präsentiert. Das Traditionshaus hat den Sprung in die Moderne perfekt gemeistert. In den letzten Jahren werden verstärkt junge Künstler und Schauspieler gefördert. Auch eine Experimentierbühne befindet sich im Haus.

Irland Reise: Streetlife und Kultur pur in Dublin
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