Namibia, im Südwesten Afrikas gelegen, ist ein raues, dünn besiedeltes Land, das durch seine einzigartige Landschaft, seine unendliche Weite und die Vielfalt der noch wild lebenden Tiere besticht. Ein Eldorado für Fotografen und Naturliebhaber. Nicht nur diese fantastische Landschaften und die Tiere sondern auch die besonderen Lichtverhältnisse sind faszinierend und lassen so manches Foto entstehen, das den Betrachter zum Schwärmen bringen kann

Bild von einem Flusspferd
Auf einer Namibiareise werden Sie viele Tiere auf freier Wildbahn beobachten können.
Bild: Olaf Schneider / pixelio.de

Wer nun diese Weiten mit ihrer mannigfaltige Tierwelt in Ruhe und auf eigene Faust entdecken will, der ist als Selbstfahrer mit einem Mietwagen gut beraten. Namibia ist einfach zu bereisen, die Einwohner sind sehr freundlich und hilfsbereit. Ein Visum bekommt man bei der Einreise.(Der Reisepass muss noch 6 Monate Gültigkeit haben) Vorschriften zu Pflichtimpfungen gibt es nicht. Das Risiko, an Malaria zu erkranken, ist sehr gering. Die Straßen sind übersichtlich und auch gut ausgeschildert. Auch die politische Lage der Republik Namibia ist stabil und gibt keinen Anlass zu befürchten, in irgendwelche Unruhen hinein zu geraten. Die Selbstfahrer Reise kann man selbst organisieren, was aber sehr aufwendig ist. Wer sich das ersparen will, kann sich an erfahrene Reiseveranstalter für Namibia wenden, diese planen für Sie die Tour inklusive der Unterkünfte und einen Mietwagen. Mehr Informationen dazu finden Sie hier.

Wenn man nun mit einem Mietwagen unterwegs ist, braucht man einen internationalen Führerschein. Diesen kann man bei jedem Straßenverkehrsamt gegen eine geringe Gebühr beantragen. In Namibia gilt übrigens Linksverkehr. Es ist auch ratsam, die Unterkünfte für die Nacht schon vorab zu buchen, da diese in der großen Weite des sehr dünn besiedelten Landes nicht sehr zahlreich sind. Als Zahlungsmittel werden meist Kreditkarten akzeptiert. Jedoch empfiehlt es sich, auch genügend Bargeld mit sich zu führen. Das Zahlungsmittel in Namibia ist der Namibia Dollar, der zur Zeit mit dem Euro ca. 1:13 und mit dem Südafrikanischen Rand 1:1 steht.

Viele dieser meist familiär geführten Unterkünfte bieten auch besondere Attraktionen wie kleine Fototouren, geführte Wanderungen oder auch Rundflüge an. Meist beinhalten die Übernachtungen jeweils ein Frühstück. Ansonsten ist man Selbstversorger und somit sehr flexibel. Man kann an den Tankstellen oder in Supermärkten kleine Snaks bekommen oder aber, ganz der Erforschung auf eigene Faust gemäß, in den typischen Lokalen des Landes essen. So lernt man Land und Leute sowie deren Gewohnheiten erst richtig kennen.
Wer nicht total auf sich alleine gestellt sein möchte, der kann z. B. den Mietwagen und auch die Buchung der Übernachtungen durch ein Reisebüro erledigen lassen. So muss man sich zwar an ein paar Termine halten, läuft aber nicht Gefahr, eines Tages in der Savanne nächtigen zu müssen.

Gras in der Wüste
Mit etwas Glück sehen Sie wunderschöne grüne Flecken in der kargen Wüstenlandschaft.
Bild: Rosel Eckstein / pixelio.de

Ist alles geregelt, kann es endlich los gehen. Sehenswürdigkeiten sind in Namibia reichlich vorhanden. Angefangen bei der Kalahari über das Sassuvlei, eine von riesigen orangefarbenen Dünen eingeschlossene Salz-Ton-Pfanne, bis hin zu den zahlreichen Nationalparks von denen der Etosha-Nationalpark mit einer Größe von 22.275 Quadratkilometer (km²) der größte Nationalpark Afrikas ist. Wenn Sie sich für eine Reise mit einem Spezial Reiseveranstalter für Namibia entschieden haben erhalten Sie auch reichlich Kartenmaterial, wo Sie auch die Sehenswürdigkeiten und Ausflugstipps entnehmen können.

Dies alles zusammen lässt den Urlaub zu einem unvergessenen Erlebnis werden. Nicht wenige Leute kommen immer wieder zurück in die unendlichen Weiten Namibias.

Namibia pur – mein Reisebericht

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