Malta ist wunderschön und Urlaub auf der Sonneninsel ist in Zeiten von Corona eine gute Idee. Hier können Sonnenanbeter das Wetter genießen und sich auch historische Gebäude ansehen. Zwischen Juni und September lädt Malta zum Badeurlaub ein, auch Taucher finden genug Plätze zum Schnorcheln. Das türkisfarbene Meer kann allerdings auch in den milden Wintern bewundert werden. Schöne Hotels und Apartments sorgen für einen angenehmen Aufenthalt auf Malta. Wer es sich leisten kann, macht einen erholsamen Urlaub in einer der Luxusimmobilien. Vor allem in Zeiten der Pandemie sind solche Objekte für den Urlaub oder Zweitwohnsitz sehr gefragt. Anbieter wie john-taylor.de/ haben sich auf solche Luxusimmobilien spezialisiert, aber das betrifft wohl nur ein kleinen Teil der Urlauber, die sich ein solches Objekt leisten können.

Eine felsige Bucht in Malta.
Bild von darmaninlove auf Pixabay

Die Natur und Architektur ist einzigartig und wunderbar. Auf der Insel treffen verschiedene Einflüsse der Geschichte aufeinander. Die Großreiche Karthager, Römer, Byzantiner und Araber haben die Insel kullturell geprägt. Malta ist ein kleine Insel. Sie ist ungefähr so groß wie Bremen. Es wohnen hier allerdings 430.000 Menschcen auf 316 Quadratkilometern. Von daher ist die Insel der Staat mir der fünftgrößten Bevölkerungsdichte. Die Insulaner sprechen neben maltesisch englisch und auf den Straßen herscht Linksverkehr, weil Malta 150 Jahre unter britischer Kolonialherrschaft stand. Malta ist nun eine unabhängige Insel und gehört zur EU. Als Währung gilt der Euro.

Geschichte der Insel Malta

Malta war schon zur Jungsteinzeit bewohnt. Später herrschten Punier, Römer und Araber auf der Insel. Im Jahr 1530 hat sich der Malteserorden auf der Insel niedergelassen. Die Malteser sind bis heute noch auf der Insel. Hinzu kamen im Laufe der Zeit auch die anderen christlichen Orden der Franziskaner, Karmelilter und Benediktiner. Das Christentum konnte sich durchsetzen und es wurden Schulen auf der Insel errichtet. Ab 1525 zogen die Johanniter auf Malta. Da es zu vielen militärischen Angriffen kam, wurden auch Festungen errichtet, um die Angriffe der Osmanen abzuwehren. Seit 1568 ist Valletta die Inselhauptstadt. Im Jahr 1798 nahm Napoleon die Insel ein und beendete die Ordensherrschaft. Kurze Zeit später eroberten sich die Briten die Insel, die gegen Frankreich Krieg führten, weil auch die Malteser gegen die Franzosen rebellierten.

Die Kolonialherrschaft der Briten begann im September 1800 und endete im Jahr 1964. In der Kolonialherrschaft der Briten entwickelte sich Malta als strategische Insel auf dem Seeweg nach Indien. Die Landwirtschaft wurde gefördert und die Kartoffel eingeführt. Im 20. Jahrhundert diente Malta im Ersten Weltkrieg den Alliierten als Lazarettstation und im Zweiten Weltkrieg als Stützpunkt. Viele Bomben trafen die Insel. Seit 1964 ist Malta wieder unabhängig (vorerst allerdings noch Mitglied im Common Wealth). 1974 erhielt Malta eine parlamentarische Republik und die Regentschaft der Queen wurde abgelöst. Seit 2004 ist Malta kleinstes Mitgliedland und Teil der EU. Der Euro als Zahlungsmittel wurde 2008 eingeführt und Grenzkontrollen fielen weg.

Ein Hafen auf Malta mit vielen Booten.
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Kulinarische Spezialitäten auf der Insel Malta

Auf der Insel Malta können Sie frischen Fisch in allen Varianten probieren. Es gibt viele maltesische Spezialitäten z. B. kleine Sandwiches nach britischer Tradition sowie belegte Ftira Brote mit Kapern und Thunfisch als Stärkung für zwischendurch. Auch gefüllte Blätterteigtaschen mit Ricotta und Erbsenmus sind eine Delikatesse und werden in den vielen Restaurants angeboten. Zudem gibt es viele Fleischgerichte mit Kaninchenfleisch. Kinnie ist ein Nationalgetränk und sorgt für Erfrischung. Es ist ein Limonade aus Bitterorangen mit Gewürzen. Sehr gut schmeckt auch der maltesische Wein, der aus den Weinanbaugebieten der Insel stammt.

Valletta, die Hauptstadt der Insel

Valletta liegt auf der östlichen Halbinsel Sceberra. Die Stadt mit der beeindruckenden Architektur hat viele Festungen, die schon im 16. Jahrhundert entstanden sind. Viele Straßen haben Treppenstufe für die Fußgänger, weil es Steigungen zu überwinden gilt. Die Straßen verlaufen parallel, sodass Sie sich leicht zurecht finden in der Innenstadt. 2018 wurde die kleinste Hauptstadt in der EU zur Kulturhausptstadt ernannt. Denn hier gibt es viele Museen und historische Gebäude zu besichtigen. Seit 1980 gehört Valletta zum UNESCO Weltkulturerbe.

Eine enge Gasse in Valletta.
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Die malerische Einkaufs- und Hafenstast wurde am Reißbrett geplant. Sehenswert sind viele Kirchen unter anderem St. Johns Co-Cathedrale mit dazugehörigem Museum mit alten Kunstschätzen. Grandmasters Palace ist der Palast des Malteserordens und die Waffenkammer ist auch sehr sehenswert. Prähistorische Kunst und die Figuren „die Schlafende“ und die „Venus von Malta“ finden Sie im archäologischen Nationalmuseum Maltas. Erholen können Sie sich danach in den Upper Barrakka Gärten, die einen wunderbaren Ausblick zu den Forts und dem Hafen bieten.

Touristen zieht es auch zu den Kanonen, an denen 12.00 Uhr mittags noch Kanonenschüsse abgefeuert werden. Auch die Lower Barrakka Gärten sind schön angelegt. Der Hafen von Valletta ist einer der größten Yachthäfen am Mittelmeer. Im Hafen gibt es viele Lagerhäuser zu bewundern und in den vielen Cafes finden Sie einen schönen Platz mit Sicht aufs Meer und auf das Markttreiben in den Hafengassen. Hier im Hafen finden auch viele kleine Events und Konzerte ihr Zuhause. An Silvester findet ein großes Feuerwerk im Hafen statt, dass viele Besucher anzieht. In Valletta gibt es auch ein Spielzeugmuseum mit Kollektionen von Puppen, Modellflugzeuge und -schiffe sowie Spielzeug seit 1950. Viele Geschäfte in der Innenstadt laden zum Shoppen ein. Besonders schönen Schmuck finden Sie in den Juwelierläden von Valletta. Die Hafenpromenade und das Fort St. Elmo laden auch zum Besichtigen ein.

Ta Pinu Kirche auf der Insel Gozo, die zu Malta gehört.
Bild von Mojca J auf Pixabay

Weitere Sehenswürdigkeiten auf Malta

Das Fort St. Angelo steht in der Nachbarstadt Vittoriosa. Fangfrischen Fisch können Sie in der Hafenstadt und im Fischerhafen des Ort Marsaxlokk genießen. Hier sind zig bunt angemalte Boote im Hafen, was ein schönes Motiv für Fotografen ist. Jeden Sonntag gibt es einen Fischermarkt in dem Marsaxlokk, zu dem viele Besucher kommen. Eine kleine Bucht und ein beliebter Felsbadestrand ist St. Peters Pool eine weitere Sehenswürdigkeit Maltas. Auch im Winter können Sie sich hier, die in die Felsen vom Meer gefressene Bucht ansehen. Ein kleines Stück entfernt davon ist eine weitere Bucht Il-Kalanka Bay, die genauso sehenswert ist. Die blaue Grotte auf Malta wird mit Booten angefahren und ist ein weiterer Anziehungspunkt für Touristen.

Bekannte Tempelruinen sind die Tempel Hagar Qim und Mnajdra, die nun als Schutz vor Zerstörung mit Zeltplanen abgedeckt werden. Zwischen den beiden Tempeln befindet sich ein kleiner Wanderweg, auf dem Sie eine wunderbare Aussicht genießen können. Die anderen Städte Mdina und Rabat haben auch schöne Kirchen und historische Grabstätten. Die Nachbarinsel Gozo ist ein Ausflug wert und bietet auch Bootsfahrten in Gebiete, die bei Game of Thrones gefilmt worden sind.

Fazit

Ein Urlaub auf der Sonneninsel Malta ist empfehlenswert und bietet viele kleine malerische Eindrücke und zahlreiche, historische Sehenswürdigkeiten. Da die meisten Inselbewohner englisch können, ist die Verständigung einfach. Kulinarisch hat die Insel einiges zu bieten. Die Felsen und Badestrände laden im Sommer wie im Winter zur Erholung ein und das Meer ist hier türkisblau.

Urlaub auf der Sonneninsel Malta

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